10. März 2018 Sophie auf Erfolgskurs

 

Das Jahr 2018 könnte für Sophie Brendicke nicht besser laufen. Die Sportlerin vom Judo Club Großbeeren hat einfach einen guten Lauf.

Im Januar holte sie den Landesmeistertitel, im Februar absolvierte sie den ersten Dan (Schwarzgurt) mit Bestnoten und holte sich ihren 3. Titel einer Nordostdeutschen Meisterin. Am 10.03.2018 krönte nun die Juniorin die Erfolgsserie mit dem 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften.

Der Weg zur Bronzemedaille war jedoch sehr schwierig. Durch eine ungünstige Auslosung traf sie nach 2 gewonnenen Kämpfen im Viertelfinale bereits auf die Welt- und Europameisterin der U 18 Marlene Galandi, die an diesem Tag nicht wirklich mit Sophie zurecht kam. Am Ende unterlag die Sportschülerin nur knapp durch eine kleine Unachtsamkeit.

In der Trostrunde bewies Sophie mentale und physische Stärke, die sie sogar  Gegnerinnen besiegen ließ, gegen die sie in vorherigen Wettkämpfen verlor. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille kann nun sie voller Stolz zu ihrem nächsten Turnier nach Bad Blankenburg – ein hochkarätiger Wettkampf mit internationaler Beteiligung- fahren.

Wir wünschen ihr weiterhin im Laufe des Jahres größtmöglichen Erfolg!

Die Trainer

 

29.11.2015 Ines Beischmidt wird Deutsche Pokalmeisterin

 

Endlich wieder mal ganz oben!

In Künzell (Hessen) kämpften 304 Kämpfer der Männer und Frauen am 29.11.2015 um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft 2016 in Hamburg.

Auch Ines Beischmidt vom Judo Club Großbeeren war sowohl in einer neuen Altersklasse, als auch in einer höheren Gewichtsklasse am Start. Sie wollte lediglich einen Wettkampf abliefern, mit dem sie zufrieden war. Wie sich herausstellte, war das genau die richtige Einstellung. Denn am Ende des Tages war Ines nach 5 anstrengenden Siegen Deutsche Pokalmeisterin. Was für ein Erfolg nach einer 2- monatigen Wettkampfpause! Dabei war der Weg bis zum Titelgewinn bei insgesamt 22 Teilnehmerinnen sehr schwierig. So musste sie unter anderem die Bronze-Medaillengewinnerin der diesjährigen Deutschen Meisterschaft der U 21 und eine mehrfache European Cup Gewinnerin besiegen, um seit langer Zeit mal wieder ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen (das letzte Mal stand Ines im Februar 2013 ganz oben).

Die Freude war an diesem Tag nicht nur bei Ines riesengroß, sondern auch bei ihrem Trainer und der Familie.

 

Wir gratulieren Ines voller Stolz und Freude recht herzlich zu diesem sensationellen Erfolg.

 

Der Vorstand und die Familie

23.1.2016 Ines Beischmidt ist Deutsche Meisterin

Ines Beischmidt ist Deutsche Meisterin bei den Frauen im Judo

Ines Beischmidt vom Judo Club Großbeeren e. V. fuhr am 23.01.2016 nach Hamburg zu ihrer 8. Deutschen Meisterschaft, um sich endlich den Titel zu holen. Es war ihr Auftakt bei den Frauen, der Altersklasse, der man die meiste Beachtung schenkt.

Seit der Europameisterschaft und der Deutschen Pokalmeisterschaft hat Ines einen regelrechten Lauf. Sie ist in ihrem Kampfstil noch stärker geworden und kämpfte sich auch hier souverän bis ins Finale vor. Dort traf sie zum 3. Mal auf Nieke Nordmeyer. Diesmal wollte sie aber nicht mehr mit einer Silbermedaille nach Hause fahren! Hoch konzentriert und super motiviert, warf sie ihre Gegnerin nach ca. 3 Minuten mit einem perfekten Wurf (Ippon) auf die Matte. In ihrem 4. Finale einer Deutschen Meisterschaft erfüllte sich Ines den Traum einer Goldmedaille und den langersehnten Titel einer Deutschen Meisterin.

 

Herzlichen Glückwunsch der Deutschen Meisterin

 

wünscht der ganze Judo Club Großbeeren

6.3.2016 Sophie ist Deutsche Vizemeisterin im Judo

 

Was für ein erfolgreicher Start ins Jahr 2016 für den Judo Club Großbeeren e. V.. Erst holte Ines Beischmidt den Titel bei den Frauen im Januar und jetzt haben wir zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte auch eine Medaille in der U 18!

Nachdem Sophie Brendicke ihre Qualifikationsrunden (1. Platz LEM und 3. Platz NODEM) mit bravour absolviert hatte, ging sie letztes Wochenende voller Elan und Ehrgeiz an den Start. Als letzter Jahrgang dieser Altersklasse wollte sie nun endgültig eine Medaille bei den deutschen Meisterschaften gewinnen. Hatte sie diese doch letztes Jahr mit einem 5. Platz nur knapp verpasst. Dieses Mal lief es von Anfang an richtig gut. Bis zum Halbfinale gewann sie alle Kämpfe vorzeitig. Doch dort machte sie es so richtig spannend und lag bis kurz vor Schluss fast aussichtslos zurück. Erst in den letzten Sekunden zwang sie ihre Gegnerin zur Aufgabe durch einen Würgegriff. Im Finale traf sie dann auf ihre alte Rivalin. Leider konnte Sophie sie auch diesmal nicht besiegen. Dennoch war sie am Ende überglücklich über ihre Silber- Medaille bei den Deutschen Meisterschaften.

 

Wir gratulieren unserer Deutschen Vizemeisterin in der U 18 von ganzem Herzen und wünschen ihr weiterhin noch viele Erfolge!

 

Der Vorstand

28.10.2017 Ines Beischmidt holt Silber

Beim European Cup am Wochenende in Malaga holte Ines Beischmidt vom Judo Club Großbeeren e. V. eine Silbermedaille.

Was für ein wahnsinniger Erfolg nach einem doch sehr holprigen Jahr. Musste sie doch durch gesundheitliche Probleme die Gewichtsklasse in der Mitte des Jahres wechseln. Keine leichte Aufgabe, wenn man weiß, dass es hier noch schwieriger ist, als in der vorherigen Klasse.

Nichtsdestotrotz hatte Ines einen guten Tag und zeigte, was sie technisch, taktisch und konditionell leisten kann. Am Ende des Tages und 5 kraftraubenden Kämpfen stand Ines überaus glücklich als Zweitplatzierte auf dem Siegerpodest. Berücksichtigt man, dass sie obendrein in der Endphase ihrer Ausbildung steckt, ist dieser Erfolg noch beeindruckender.

 

Wir wünschen ihr bei allem weiterhin viel Erfolg und sind sehr stolz, eine derartige Kämpferin bei uns zu haben!

 

Der Vorstand

NEUES VOM JUDOCLUB GROßBEEREN

 

Auch nach 14 Jahren Judo in Großbeeren legen unsere Judoka Gürtelprüfungen im Verein ab. Doch am 06.02.2018 war alles etwas anders:

Der Trainer Marco Beischmidt nimmt als Vorsitzender der Kreisunion 3 nun schon seit einigen Jahren Dan-Prüfungen ab. Letzten Dienstag hat sich nun die Sportschülerin Sophie Brendicke dieser Prüfung gestellt. Sophie entschied sich vor einigen Monaten, diese Meisterprüfung in ihrem Heimatverein JC Großbeeren abzulegen, auch wenn dies zusätzlichen Aufwand für sie bedeutete, aber auch hier wurde sie vom Trainerehepaar Marco und Martina Beischmidt tatkräftig unterstützt. Die Anmeldung und Organisation führt man bei einer Dan-Prüfung in der Regel in Eigenregie durch. Auch wenn Sophie seit über sechs Jahren ihren Sport in Frankfurt/Oder ausübt, hat sie nie den Kontakt zu ihren Trainern hier in Großbeeren verloren, zu der Entscheidung sagte sie: Mein Trainer Marco Beischmidt unterstützt mich seit 12 Jahren beim Judo und da ist es für mich selbstverständlich, die Dan- Prüfung auch bei ihm abzulegen.“

Für den Verein war es somit das erste Mal, dass eine Dan-Prüfung hier in Großbeeren durchgeführt wurde.

Da jeder Judoka einen Partner benötigt, einen Uke, hat Sophie´s jüngere Schwester Finja diesen Part übernommen. Pünktlich um 18.00 Uhr begann dann unter der Leitung von Marco Beischmidt (5. Dan) mit Katja Gluske (3. Dan) und Bernd Rücker (4. Dan) die Prüfung. Mit der Unterstützung von 20 Zuschauern, darunter der Vorstand als auch ganz junge Judoka, die sich die Chance, solche Prüfung zu erleben, nicht neben lassen wollten und der Familie von Sophie, hat sie diese große Prüfung mit Bravour gemeistert und darf sich nun Dan-Trägerin nennen.

Die Trainer und der Vorstand gehen ganz fest davon aus, das diese Dan-Prüfung zwar die erste, aber keineswegs die letzte gewesen sein wird hier in Großbeeren.

Ehrung —auch unseres Trainer- Teams— zum Jahresempfang

● Luckenwalde

Nicht so viel Puste, dafür ein ungeheures Stehvermögen forderte der
Neujahrsempfang 2018 des Landkreises Teltow-Fläming im Luckenwalder Kreishaus ab.
Der Schwerpunkt war dieses Jahr der Sport. Wieder hatten Landrätin Kornelia Wehlan (Linke)
und Kreistagsvorsitzender Gerhard Kalinka (Bündnis 90/Die Grünen) am Freitag vergangener
Woche rund 500 Gäste zum Jahresempfang der Kreisverwaltung und des Kreistages
eingeladen. Es kamen Bürgermeister und Kreistagsabgeordnete sowie – passend zum Motto
– Sportler, Trainer und Sportvereinsfunktionäre.
Pünktlich um 19 Uhr begann das Programm mit Begrüßungen, Reden, Grußworten, musikalischen
Auflockerungen, Preisverleihungen und Glückwünschen, was oft im Stimmengewirr
unterging, und endete dann gegen 22 Uhr mit der letzten Vorführung einer Sportgruppe
im Kreistagssaal. Sicherlich wurde bisher noch nie so viel Programm geboten wie bei diesem
Neujahrsempfang und noch nie so viele Menschen geehrt, aber die Besucher nahmen’s
sportlich. Trainiert waren ja die meisten.
Den Startschuss gab Gerhard Kalinka, selbst lange aktiver Sportler und Vereinsvorstandsmitglied.
Er erinnerte sich an seine erste Zeit im Osten und die Vorbehalte der anderen Vereinsmitglieder
gegenüber dem „Wessi“. Aber spätestens, wennalle schwitzten, so Kalinka, merke man, dass es keine Unterschiede gibt.
Das Verbindende am Sport wurde auch von Kornelia Wehlan betont. Denn er „ist zu Recht mit
vielen positiven gesellschaftlichen Werten verbunden.“

Sportvereine haben starken Zulauf

Mittlerweile seien mehr als zwölf Prozent der Kreisbevölkerung in Sportvereinen organisiert,
berichtete die Landrätin. So seien mehr als 20 000 Mitglieder in den 199 Sportvereinen des
Landkreises organisiert. Die Mitgliederzahlen seien in denvergangenen Jahren kontinuierlich
gewachsen. So seien fünf Prozent der Unter-Sechsjährigen bereits sportlich aktiv und aktuell 21 Prozent

der Sieben bis 14-Jährigen. Im Bereich der Sportpolitik erwähnte Wehlan die neuen Schwerpunkte der
Sportförderung: Sport für Mädchen und Frauen, Seniorensport, Gesundheitssport, Sport
für benachteiligte Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien und
schließlich Integrationssport für behinderte Menschen und Migranten. Dafür stelle der Kreis
100 000 Euro bereit. Allein die Tatsache, dass ein Viertel aller aktiver Sportler bereits heute älter
als 60 Jahre ist, zeige, „dass seniorenspezifische und gesundheitsfördernde Sportangebote
weiter an Bedeutung gewinnen.“
So waren es auch einige ältere, aber jung gebliebene Sportaktivisten, die mit dem Teltow-Fläming-
Preis beziehungsweise mit einer Anerkennungsurkunde für ihre Engagement für den
Sport geehrt wurden. Auch die beiden Geburtstagskinder des Tages Uschi Sinz und Siegmund
„Siggi“ Slatosch haben die 60 schon längst überschritten. Dagegen waren es junge Sportler,
die nach dem offiziellen Teil den Kreistagssaal in eine Turnhalle verwandelten: Turner vom
Gymnastik-Aerobic-Verein Mahlow, Radballer und Einradfahrer der SG Stern Luckenwalde
und schließlich das Streetdance- Projekt „Evolution 7“ der Tanzschule Miersch in Luckenwalde
und Jüterbog.
Hartmut F. Reck