Bronze für Ines in Perth

Am 3. November mussten wir uns nachts den Wecker stellen, um Ines Beischmidt vom Judo Club Großbeeren bei den Oceania Judo Open in Perth sehen zu können. Bei 394 Teilnehmern aus 77 Ländern und einer hochkarätig besetzten Gewichtsklasse versprach dieser World Cup sehr spannend zu werden. Bereits in der Vorrunde traf Ines auf die Nr. 15 der Weltrangliste (Monteiro), was eigentlich eine schwer lösbare Aufgabe werden sollte. An diesem Tag jedoch nicht – so landete die Portugiesin nach nur 34 Sekunden mit einem Ippon auf der Matte! Derartig beflügelt, schaffte es die Großbeerenerin bis ins Halbfinale, das sie erst in der Verlängerung leider verlor. Im Kampf um Bronze holte Ines noch einmal alles aus sich heraus und bezwang die Polin Borowska mit einer richtig guten Taktik nach fast 5 Minuten Kampfzeit. Glücklich über ihre 1. Grand Prix Medaille geht sie nun 40 Plätze nach oben –auf Platz 70 – in der Weltrangliste.
Was für ein Jahr für die Bundespolizistin, die bereits im Mai nicht nur Vize- Europäische Polizeimeisterin in ihrer Gewichtsklasse wurde, sondern auch noch bei den World Cups in Sarajewo (Bosnien-Herzegowina) und Cluj (Rumänien) sowohl Gold, als auch Bronze gewann!
Nächstes Wochenende geht es gleich weiter zum Bundesliga Finale nach Wiesbaden, wo Ines für die TSG Backnang an den Start geht. Als Favorit und Titelverteidiger steht ihr und der Mannschaft eine große Aufgabe bevor. Zuguterletzt fliegt die 24 –jährige Mitte November auch noch nach Japan (Osaka) zu ihrem letzten Grand Prix in diesem Jahr. Auch wenn sie kilometerweit entfernt ist, so verfolgen wir sie immer gerne bei ihren Wettkämpfen, um ihr die Daumen zu drücken. In diesem Sinne:
Herzlichen Glückwunsch zu all deinen tollen Medaillen in diesem Jahr und weiterhin viel Glück und größtmöglichen Erfolg für dich.
Der Vorstand des JCG und die Familie

Ines glücklich über ihren Sieg
Auf dem Siegertreppchen

Das 15 jährige Bestehen unseres Vereines

Am 14. September war es dann soweit: Ein wenig verspätet eröffnete der erste Vorsitzende mit einer Rede die Jubiläumsfeier. Er begrüßte den Bürgermeister Herrn Borstel, Dirk Steinhausen, die Vertreter der Vereine in Großbeeren und die Vertreter unseres befreundeten Judo- Clubs aus dem Märkischen Viertel, sowie die Thyrower Theater Truppe. In seiner Rede nahm der Vorsitzende Bezug auf die Entstehung des Vereines und den Eintrag in’s Vereinsregister. Im Anschluß informierte Marco Beischmidt, der Trainer des Vereines, über die eingebrachten sportlichen Leistungen unseres Vereines in den letzten 15 Jahren. Das brachte auch Ansehen der Stadt Großbeeren über die Grenzen hinaus.
Das Buffet wurde eröffnet.

Präsente zur Begrüßung der befreundeten Vereine wurden überreicht.

Eine Programmeinlage der befreundeten „Thyrower Theater Truppe“ war eine sehr neugierig machende, kurzweilige Einlage. Viele der Anwesenden haben sicherlich den Anstoß bekommen, die vollständige Vorführung in Thyrow zu besuchen.

Die für unseren Verein neu ausgerichtete Sportbekleidung wurde vorgestellt. Einige unserer Vereinsmitglieder präsentierten diese ähnlich wie auf einem Laufsteg. Schon viele Bestellungen sind eingegangen.

 

 

 

 

Ein musikalischer Beitrag der Gruppe um Catalina Müller sorgte für eine angenehme Atmosphäre und fand hohe Anerkennung.

 

 

 

 

 

Für alle Besucher hatte der Verein noch ein Präsent bereit: Ein Halsband in Funktion eines Anhängers mit den Initialen unseres Vereines. Das schöne Wetter machte es möglich, noch bis in die Abendstunden hinein im Außenbereich eine angenehme Zeit zu verbringen. So hatte unser Fest einen schönen Ausklang.

 

Wieder eine Prüfung: Diesmal für’s Sportabzeichen

Vor sieben Jahren war es das erste mal:

Durch ausgiebiges Training für die Erlangung des Sportabzeichens

ist die Prüfung der Abschluß:

In vier Bereichen muß sich der Sportler in judobezogenen Übungen beweisen:
– Judo- Fitness
– Kraftausdauer
– Beweglichkeit und Gewandtheit sowie
– Judo- Kreativität.
Die Reihenfolge ist variierbar; innerhalb der Bereiche werden Übungen abverlangt, die einer zeitlichen Begrenzung unterliegen. Direkt nach den jeweiligen Übungen wird der Puls gemessen: Man erkennt so eine Überanstrengung. Dann folgt jeweils eine Zeitbedingte Ruhepause.